Die Jahre von 1984 bis 1990

Bild: Harley-Davidson1984 ist ein wichtiges Jahr für Harley-Davidson, denn das Unternehmen bringt einen völlig neuen Voll-Aluminium-V2 zur Serienreife, den „Evolution“ Motor. Er ist nicht nur leichter als sein Vorgänger, er erweist sich auch als noch alltagstauglicher, thermisch stabiler, langlebiger und kräftiger. Bei gleichem Hub und gleicher Bohrung – mithin identischem Hubraum von 1340 Kubikzentimetern – erhöht Harley-Davidson die Leistung im Vergleich zum Shovelhead um rund 10 Prozent und sorgt für eine noch fülligere Drehmomentkurve. Der neue Motor befeuert 1984 erstmals drei Touring und drei FXR Modelle. „Rubber mounted“ – gummigelagert – arbeitet er in diesen Rahmen ausgesprochen laufruhig. Seine Kraft wird per Zahnriemen ans Hinterrad übertragen, eine saubere, wartungsarme und reaktionsfreie Technik, die Harley heute bei sämtlichen Modellen nutzt.

Doch zeitgleich mit dem Evolution Motor debütiert ‘84 auch ein gänzlich neues Modell, die FXST Softail. Hier wird der Evo ohne dämpfende Gummielemente mit dem Rahmen verschraubt. Mit ihrem radikalen Custom-Styling von Willie G. Davidson bildet sie den Grundstein einer gänzlich neuen Modellreihe. Harley-Davidsons Chefdesigner orientiert sich an der Optik klassischer „gechoppter“ Starrrahmenmodelle der fünfziger Jahre. So ähnelt das Chassis jenem eines Motorrads mit ungefederter Hinterradführung, dem so genannten „Hard Tail“. Seine Hinterachse scheint starr mit dem Rahmen verschraubt zu sein. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine Schwinge, deren ebenso innovative wie komfortable Federung über zwei unter Motor und Getriebe verborgene Federbeine erfolgt – daher die Bezeichnung „Softail“. Willie G. behält das Ohr auch fortan direkt am Markt und pflegt den Kontakt zu den Bikern. Unnachahmliches Design, bemerkenswerte Zuverlässigkeit und ein hoher Qualitätsstandard sind die typischen Merkmale, die die Maschinen von Harley-Davidson seither auszeichnen und in der ganzen Welt begehrt machen. Und der wirtschaftliche Erfolg bleibt nicht aus. 1985 geht Harley-Davidson ein zweites Mal an die Börse. Die Aktien gelten von Anfang an als ausgesprochen attraktive und sichere Kapitalanlage, und ihr Kurs steigt in den folgenden Jahren kontinuierlich.

1986 hält die Evolution V-Twin Technik auch in der Sportster Baureihe Einzug. Die erste Softail hat sich bereits als voller Erfolg erwiesen, und die Motor Company entwickelt weitere Softail Modelle, unter ihnen die „Heritage Softail“, deren nostalgisches Design 1987 für Aufsehen sorgt, die „Softail Springer“, die 1988 eine Renaissance der klassischen Springer Gabel einläutet, sowie die „Fat Boy“, die 1991 – ein Jahr nach ihrer Präsentation – ihr Filmdebüt in „Terminator 2“ gibt und die neue Motorrad-Kategorie der Cruiser begründet.

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Bild: Harley-Davidson     Bild: Harley-Davidson

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Von 1903 bis jetzt

Eine Geschichte wie sie niemand auf der ganzen Welt hätte besser schreiben können. Vier junge Männer experimentieren mit Ihren Entwürfen für Innenver-brennung in einer kleinen Scheune aus Holz. Nicht nur das die Scheune nicht abbrennt, nein das Motorrad das sie bauen fährt unter fünf verschiedenen Besitzern über 100'000 Milen. Und das ist erst der Anfang.

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